Grüne Refugien – mal auf 600 Quadratmetern, mal auf 15 Hektar. Die Sommerblütenpracht gab spannende Einblicke.

03 07 17 NWZ Gruene Oasen begeistern BesucherMartin und Waltraut Haferkamp (von rechts) statten dem Arboretum in Neuenkoop regelmäßig einen Besuch ab.

„Wir mögen es einfach gerne, zu zeigen, wie schön ein Garten sein kann“, begründet Christa Müller, warum sie so viel Freude daran hat, an der Huder „Sommerblütenpracht“ teilzunehmen.Ganz besonders gefallen ihr und ihrem Mann Jörg immer die erstaunten Gesichter der Besucher, wenn sie ihnen den hinteren Teil ihres Wüstinger Grundstücks zeigen. Denn eine so liebevoll in Szene gesetzte Pflanzenvielfalt mit großem Teich und Sitzecken erwartet auf den 600 Quadratmetern kaum jemand. „Vor drei Wochen hatte ich hier ein ganzes Altenheim zu Gast“, berichtet Christa Müller, nachdem sie gerade einen Rundgang mit Udo und Hille Glander gemacht hat.

„Wir beneiden sie um den Gemüsegarten“, gesteht das Delmenhorster Ehepaar, das selbst einen großen Garten hat. Salat, Kohlrabi, Zwiebeln, Erbsen und vieles mehr wuchern bei Familie Müller um die Wette. Mit den unterschiedlichen Duftrosen, die sich hinter der „Gemüseabteilung“ befinden und die nach dem vielen Regen etwas die Köpfe hängen lassen, ist die Gastgeberin allerdings an diesem Tag etwas unzufrieden.

Mit 15 Hektar in der Größe überhaupt nicht mit dem Schwedenhausgarten von Familie Müller vergleichbar, ist in Hude der Park von Witzleben, durch den es am Sonntag nur mit zwei Führungen geht. „So ein Wetter hatten wir noch nie“, bedauert Philipp Verpoorten, der die Interessierten zusammen mit Greta von Witzleben und vielen kleinen Anekdoten über das Anwesen führt. Das Abthaus (Baujahr 1331/1332), in dem Familie von Witzleben seit vielen Generationen lebt, ist das älteste bewohnte Gebäude Niedersachsens, heißt es vor Beginn des spannenden Rundgangs. Und mit einem Stopp unter der 900 Jahre alten Winterlinde oder im backsteinummauerten Küchengarten geht es dort weiter Richtung Teich.

Sehr zufrieden mit den vielen Besuchern ist Matthias Rieger im Arboretum Neuenkoop. Immergrüne Magnolien oder erste Trompetenblüher haben dort gerade Saison. „Hier kann man herrlich die Seele baumeln lassen“, findet eine ältere Dame, die das erste Mal der privaten Gehölzsammlung einen Besuch abstattet. Waltraut und Martin Haferkamp schauen regelmäßig vorbei. „Schließlich muss man ja gucken, was man kaufen muss“, scherzt das Vareler Paar. Ehepaar Buddenkotte aus Oldenburg ist ganz beeindruckt von der Vielfalt an seltenen Pflanzen. Eine Holzbrücke ist im Bau und ein chinesischer Pavillon in Planung, verrät Matthias Rieger die Neuheiten, die den Garten bald um zwei Attraktionen reicher werden lassen.

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